Mehr Sicherheit für Kinder im Netz

Nicht immer findet man im Internet nur das, was man wirklich gesucht hat. Schon das Verwechseln eines Buchstabens bei der Internetadresse kann pornografische oder kostenpflichtige Seiten aufrufen. Auch bei bekannten Suchmaschinen (z.B. Google) kann man darauf stoßen. Für diesen Fall gibt es Suchmaschinen für Kinder, in denen solche Internetseiten erst gar nicht aufgerufen werden können. In einer Broschüre des Kinderhilfswerks „Kindersache. Der Internet- Guide für Kids, 3.Auflage“ werden einige angeführt z.B.:

Für die ganz Schlauen gibt es auch englische Seiten wie z.B.:

Doch nicht nur pornografische oder kostenpflichtige Seiten stellen ein Problem dar. Durch das Aufrufen mancher Internetseiten werden auch Viren aktiviert, die im schlimmsten Fall den ganzen Computer gebrauchsunfähig machen. Aus dem gleichen Grund sollte man auch bei E-Mails mit Anhang vorsichtig sein, Anhänge mit den Endungen .EXE, .DOC und .VBS sind besonders gefährlich. Wenn man nicht weiß, von wem eine E-Mail stammt oder welche E-Mail Anhänge hat, dann sollte man sie direkt löschen.

Auch Chatrooms bergen eine große Gefahr. Dadurch, dass man sich nicht mit seinem wirklichen Namen, sondern mit einem sogenannten Nickname anmeldet, weiß keiner, wie oder wer derjenige, mit dem man sich gerade „unterhält“, ist. So ist der nette Junge am anderen Ende in Wirklichkeit z.B. ein Gewalttäter, der einem nur seinen Namen und die Adresse entlocken will, um sich im schlimmsten Fall an einem zu vergreifen. Oder man chattet schon länger mit jemandem, so dass man leicht glauben kann, man kenne sein Gegenüber oder habe sich durch das, was er einem über sich geschrieben hat, vielleicht in ihn oder sie verliebt. Dann könnte man auf die Idee kommen, sogar ein Treffen auszumachen, um sich endlich mal zu sehen Das kann allerdings sehr gefährlich werden. 

Letztendlich kann aber nur an das eigene Verhalten appelliert werden. Sicherlich ist man nicht froh über die Gefahren, die das Internet birgt. Jeder kann selbst am besten für seine Sicherheit sorgen, wenn er folgende Punkte einhält:

  1. die eingegebene Internetseite vor dem Betätigen der „Enter-Taste“ bzw. des „Go-“ oder „Startsymbols“ noch einmal durchlesen.
     
  1. eine Suchmaschine verwenden, die keine pornografischen oder andere gefährliche Seiten anzeigt.
     
  1. E-Mails von unbekannten Absendern nicht öffnen und möglichst direkt löschen.
     
  1. keine persönlichen Angaben in Chatrooms veröffentlichen.
     
  1. sich von Internetbekanntschaften fernhalten.
     
Nathalie Richter und Sarah Zieske (10c)