Inhaltsangabe zu dem Buch „Im Chat war er noch so süß!“

Annette Webers Jugendbuch „Im Chat war er noch so süß“ handelt von einem Mädchen namens Sarah, das sich leichtsinnig in eine Internetbekanntschaft stürzt.

Die 14- jährige Sarah fühlt sich alleine, da alle ihre Freundinnen plötzlich einen Freund haben. Sie versucht über das Internet auch einen Freund zu finden. Dort lernt sie den deutlich älteren Sven kennen, der sich als „Sonnenkönig“ ausgibt. Immer wieder fragt er sie nach einem Foto von ihr. Nach langer Zeit mailt sie ihm ein Foto von ihrer Freundin und ihr selbst. Sarah gibt sich jedoch zunächst als ihre Freundin aus, worauf diese von einem Perversen am Telefon belästigt wird. Sarah bringt die Geschehnisse allerdings nicht in Verbindung mit Sven. Ihre Naivität führt dazu, dass sie von Sven in ein abgelegenes Haus verschleppt wird und dort nur knappt einer Vergewaltigung entrinnen kann.

Nathalie Richter und Sarah Zieske (10c)


 

„Im Chat war er noch so süß!“ - Eine wahre Geschichte, nacherzählt von Lena Tasto, 10b

Die 15 ½- jährige Sarah M. ging am Samstag mit ihrer Freundin Lisa H. (15 Jahre) in das Weserstadion in Bremen, um sich das Spiel vom SV Werder Bremen gegen den VFL Bochum anzuschauen. Als das Spiel vorbei war, rief Sarah ihre Eltern an und fragte, ob sie bei ihrer Freundin Lisa in Bremen übernachten dürfe. Die Eltern willigten ein. Am nächsten Tag klingelte bei Sarahs Eltern das Telefon. Es war die Mutter von Lisa. Sie fragte, wann ihre Tochter denn nach Hause kommen würde. Ganz erschrocken erzählte Sarahs Vater, dass Sarah gesagt hätte, dass sie bei Lisa schlafen würde. Die beiden Eltern waren geschockt. Wo um Himmels Willen waren ihre Töchter ? Sarahs Vater rief sofort bei seiner Tochter auf dem Handy an und fragte, wo sie sei. Ganz erschrocken ging sie ans Telefon und erzählte, dass sie sich an der dänischen Grenze befände. Der Vater fiel aus allen Wolken. Er befahl ihnen, dass sie auf dem schnellsten Wege nach Hause kommen sollten. Nach ein paar Stunden kam Sarah zu Hause an. Der Vater fragte sie, was sie denn an der dänischen Grenze wollten. Nur zögerlich erzählte Sarah, dass Lisa und sie im Chat einen so süßen Typen kennen gelernt hätten, den sie unbedingt treffen wollten… . Sarahs Vater konnte es kaum glauben. Er dachte, dass seine fast 16- jährige Tochter schon etwas erwachsener sei und nicht alleine zu wildfremden Männern fahren würde. Doch er täuschte sich sehr in ihr.

Als Strafe muss Sarah in den Sommerferien doch mit ihren Eltern in den Urlaub fahren, Stadionbesuche und Übernachtungen bei Freundinnen gibt es erstmal nicht mehr.

Da sieht man mal wieder, wenn Mädchen auf Wolke 7 schweben, dann tun sie einfach alles für ihren Angebeteten. Selbst die eigenmächtige Reise an die dänische Grenze und das Belügen ihrer Eltern bietet da kein Hindernis- …und das alles mit fast 16 Jahren!

Das bekloppte Chatten nimmt einen negativen Einfluss sogar auf sonst so brave Mädchen wie Sarah.

 Lena Tasto (10b)

siehe "Aus den Fächern >> Deutsch >>Nicht Chicago - nicht hier >>Werbespot":
 

„Im wirklichen Leben würden Sie Ihre Kinder schützen.
Dann machen Sie es doch auch im Internet.“