Babyklappe

Es gibt einige Frauen, die aus verschiedenen Gründen ihr Kind nicht behalten können, oder die Schwangerschaft komplett geheim halten. Zum Beispiel betrifft das minderjährige Mädchen, die Angst vor Gewalt durch ihre Eltern oder ihren Freund haben, Frauen die sich illegal in Deutschland aufhalten, die obdachlos sind oder die durch religiöse Zwänge es sich nicht erlauben können, ein uneheliches Kind aufzuziehen. Um einem Aussetzen des Kindes vorzubeugen, gibt es für Frauen in Not in großen deutschen Städten Babyklappen, wo sie ihre Kinder anonym abgeben können.  Diese Babyklappen werden von gemeinnützigen oder privaten Einrichtungen sowie von Kirchen oder Krankenhäusern geführt.

Das Baby wird durch eine Klappe in ein Wärmebett gelegt. Wenn die Klappe zugeht, wird nach einer individuellen Verzögerung ein elektrischer Alarm ausgelöst, sodass sich das Fachpersonal darum kümmern kann, ohne dass die Mutter erkannt wird. Die Mutter hat, nach dem gerichtlichen Ausspruch zur Adoption (Dauer ca. ein Jahr), kein Recht mehr das Baby zurück zu nehmen.

Mieke Stahmann 10 b

Die Landesbischöfin der Evangelischen Landeskirche Hannover Frau Dr. Margot Käßmann

( Landesbischoefin@evlka.de ) unterstützt die bereits eingerichtete Babyklappe an einem Landeskrankenhaus in Hannover und zieht damit größten Unmut und Ärger auf sich, weil sie als Funktionsträger der Kirche den rechtlich halblegalen Weg, den Neugeborenen auf diese Weise ein Leben zu schenken, unterstützt und rechtfertigt. 

Anmerkung von Frau Emke