Warum einen Zukunftstag für Mädchen?

 

Girls´ Day- Zukunftstag für Mädchen und Jungen

www.girls-day.de

 

Mädchen haben in der Regel die besseren Schulabschlüsse und Noten. Die Schülerinnenanteile der Gymnasien und Realschulen in Deutschland liegen seit einigen Jahren bei über 50 %. 24,1 % der jungen Frauen verlassen die Schule mit der allgemeinen Hochschulreife, 41,6 % mit dem Realschulabschluss (Statistisches Bundesamt).

Trotz der besseren Schulabschlüsse entscheiden sich Mädchen im Rahmen ihrer Ausbildungs- und Studienwahl noch immer überdurchschnittlich häufig für „typisch weibliche“ Berufsfelder und Studienfächer.

Der Frauenanteil unter den Hochschulabsolventinnen liegt bei 46 %. Doch die Anzahl der Hochschulabsolventinnen in den Natur- und Ingenieurwissenschaften bleibt weiterhin sehr gering. Um diese Entwicklung zu stoppen, laden an jedem vierten Donnerstag im April seit dem Jahr 2001 daher Unternehmen, Betriebe und Behörden, Hochschulen und Forschungszentren Schülerinnen ab der fünften Klasse ein. Langfristig soll damit der Beschäftigungsanteil von Frauen in Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften angehoben werden.

Seit 2006 wurde der Girls´Day auch als Aktionstag für Jungen erschlossen. Sowohl schulische als auch außerschulische Aktivitäten zu den Themen Berufswahlmöglichkeiten, Lebensplanung und Sozialkompetenzen richten sich gezielt an Jungen, denn auch sie orientieren sich häufig eindimensional. Unter www.neue-wege-fuer-jungs.de gibt es jede Menge Informationen zum Zukunftstag.