Mein Girls Day als Vermessungstechnikerin

Um 7:30 Uhr begann mein Arbeitstag mit einem Rundgang durch das Bürogebäude. Nachdem ich mich dem Chef und seiner Frau vorgestellt habe, sind wir in den Keller gegangen, wo auch das Archiv und der Geräteraum liegen. Aus dem Geräteraum haben wir das für unsere Vermessung notwendige Gerät mitgenommen und uns dann mit dem Kollegen im Bus auf den Weg zu unserem ersten Termin gemacht. Als wir am „Einsatzort“ angekommen waren, bekam ich eine Sicherheitsweste mit Reflektoren, damit die Autofahrer mich sehen. Als erstes haben wir einige Reflektoren auf und am Rande der Straße aufgestellt, um einen Abstand zu unserem eigentlichen Standort zu haben. Nachdem wir damit fertig waren, haben wir das Haus vermessen. Dazu musste ich die Reflektoren an verschiedenen Punkten am Haus und im Garten aufstellen. Danach haben wir den Standpunkt des Messgerätes so verändert, dass wir Punkte vom Haus messen konnten, die vom vorherigen Standpunkt nicht gemessen werden konnten. Als wir alle notwendigen Entfernungen und Höhen gemessen hatten, sind wir zu unserem zweiten „Einsatzort“ gefahren. Die Straße „Am Haferkamp“ musste vermessen werden. Jetzt haben wir wie beim ersten Mal an allen festen Punkten Reflektoren aufgestellt und sie ausgemessen. Bei der Straße mussten wir jedoch jede Auffahrt und jeden Gullydeckel mit messen. Auch hier haben wir wieder von zwei Standpunkten aus gemessen. Dies dient dazu, den Standort für die späteren Zeichnungen festzulegen. Nachdem wir auch hier unseren Job erledigt hatten, sind wir wieder zum Büro zurückgefahren und haben dort alle Koordinaten von einem Chip, der im Gerät war, auf einen Rechner geladen und ausgedruckt. Birgit hat dann angefangen, die Zeichnung anzufertigen und ich hatte endlich nach sieben Stunden Feierabend.

Yanniah Pelzer 8a