Das Powerfrühstück

Am Mittwoch, den 7.11.2007, haben wir an unserer Schule das erste Mal ein Powerfrühstück ausprobiert und wollten wissen, ob es sich bewährt.
Aber wo war die Power beim Powerfrühstück, das fragten sich viele unserer Schüler aus den Jahrgängen 6-9.

Das Powerfrühstück bot den Schülern Folgendes an:
1 Würstchen                                              0,60€
2 Frikadellen (warm) 0,65€
3 Chicken Wings (kalt ohne Soße) 0,80€
4 Äpfel 0,20€
5 Vollkornpizza 1,00€
6 Weizenvollkornbrötchen 1,60€
7 Müsli   0,60€
8 Milchgetränk umsonst
9 Vilsa ( Fruchtmixgetränke)                           0,90€

Viel Gesundes aber auch Fettes wurde geboten. Weizenvollkornbrötchen, Äpfel, Müsli sind  ohne Zweifel gesund, aber Frikadellen, Würstchen und Chicken Wings sind Fett pur. Also gibt das Powerfrühstück auch nur gesunde Power, wenn man bewusst gesunde Sachen kauft und diese zu sich nimmt. Anders herum liegt in der Dosis das Gift! Nutzt man also das breite Angebot und isst nicht immer nur einseitige Kost, so dankt es der Körper mit Energie und Gesundheit. Wie die alten Römer schon sagten: „In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist.“

Bei der breiten Zustimmung gab es allerdings auch Beschwerden über zu hohe Preise. Wenn man einen Preisvergleich zwischen unserem Powerfrühstück und Mc Donalds anstellt, so kosten dort 6er Chicken Wings  2,99€; hier lag der Preis für 3 Stück bei 80 Cent, 6 Stück kosteten dann nach Adam Riese 1,60 €. Daran sieht man, dass das Powerfrühstück nicht überteuert ist. Lediglich die Brötchen könnten nach Meinung der Schüler billiger sein. Auf Anfrage beim Bäcker wird allerdings erklärt, dass nicht das Vollkornbrötchen mit dem Belag sondern das Belegen durch eine zusätzliche Arbeitskraft den Preis in die Höhe schnellen ließe.
Interessant war für uns auch, wie sich Schüler der Klassen:6a, 8c und 9a außerhalb der Schule ernähren. Dabei haben wir nach dem Frühstück, dem Pausenfrühstück, dem Mittagessen und den Zwischenmahlzeiten sowie der Vollkornernährung gefragt.

Von 20 Schülern (1S. fehlend) der Klasse 6a ergab sich folgende Auswertung:
12 Schüler essen Cornflakes oder Müsli und  8 Schülern schmeckt das Toastbrot mit Nutella zum Frühstück.
9 Schüler bekommen Pausenbrot von Schwestern oder Eltern geschmiert, während der Rest der Klasse nichts mitnimmt, nur wenige kaufen sich gelegentlich etwas am Kiosk.
Alle Schüler essen einmal am Tag warm, das kann mittags oder abends sein und
5 Schüler davon dinieren einmal pro Woche bei Mc Donalds oder am Dönerstand, statt zuhause bei Muttern zu essen. Allerdings sind 4 Schüler echte Vollkornesser, weil zuhause seit Ewigkeiten so gekocht wird.
15 von 20 Schülern verzehren 2-3 Zwischenmahlzeiten am Tag, 13 essen Chips oder Äpfel, gerade die Mädchen achten auf ihre schlanke Linie und essen nichts zwischendurch.

Soll das Powerfrühstück weiterhin stattfinden?
20 Schüler befürworten die Durchführung auch weiterhin, 2mal wöchentlich am Dienstag und Donnerstag wäre ihr Vorschlag. Allerdings möchten sie sich nicht am Kiosk von den Großen drängeln lassen, sondern in der 1. großen Pause alleine am Kiosk einkaufen und in der Mensa essen. Auf Anfrage denkt Herr Dehne über den Vorschlag, die Mensa in der 1. großen Pause zu öffnen, nach.
Der Verzehr von Milch war bei den jüngeren Schülern beliebter, während die älteren eher Fruchtmixgetränke von Vilsa bevorzugten. Hervorgehoben wurde, dass die Frikadelle warm angeboten wurde, die Chicken Wings seien hingegen kalt, zu trocken und ohne Sauce gewesen. Preis, Geschmack und Frische machten den Apfel zum Verkaufsschlager.

David Barkey und Marvin Tebbe