Foto der Schule 75 Jahre RS Bassum


75 Jahre RS Bassum

Inhalt

Zeittafel

1924 - Der Anfang
1933 - Schwere Zeit
1939 - Krieg - Zerstörung
1945 - Nicht nur die 
Stunde Null
1954 - Klare Verhältnisse
1958 - Umzug in ein eigenes Gebäude
1964 - Umbenennung
 1978 - Umzug in das 
neue Schulzentrum
1992 - Ein neuer Schulträger
Festschrift - Download
1924 Der Anfang

 

Im Herbst 1924 wurde der Unterricht an der eigenständigen Mittelschule Bassum  aufgenommen. Ihr Vorläufer war die "gehobene Abteilung" der Rektorschule, die seit 1875 bestanden hatte. 



 Die Schulform der Mittelschule gab es in Preußen seit 1872. Sie waren eingerichtet worden im Interesse der Ausbildung eines tüchtigen Mittelstandes. Die Mittelschule schloss sich an die Elementarschule an und hatte zunächst fünf, später sechs Klassen. Empfohlen wurde die örtlichen beruflichen Möglichkeiten der Schüler im Lehrplan zu berücksichtigen. Es ging in dieser Schulform um die Vermittlung nützlicher Kenntnisse, ohne dass sie eine reine Fachschule war, und um die Vermittlung von Allgemeinbildung sowie um Berufsorientierung, wie man heute sagen würde.

1925 wurden in Preußen neue Bestimmungen für die Mittelschule erlassen. Die Mittelschule orientierte sich nicht mehr nur am Mittelstand, sondern sollte den Bedürfnissen breiterer Bevölkerungsschichten dienen. Nichtsdestotrotz war weiterhin Schulgeld zu zahlen.

Die einzügige Mittelschule Bassum hatte im ersten Jahr ihres Bestehens 135 Schüler, die von vier Lehrkräften unterrichtet wurden. Bis zum Jahr 1933 pendelten die Schülerzahlen um diesen Wert und erreichten mit 90 ihr Minimum und mit 160 ihr Maximum. Die Hauptfremdsprache an der MS Bassum war Englisch. Für befähigtere Schüler wurde ab der vierten Klasse (heute Klasse 7) Französisch angeboten. Dabei hatte man den möglichen Übergang von Mittelschulabsolventen auf höhere Schulen im Auge.