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Am
Freitag den 21.11.08 startete unser Projekt über die Babybedenkzeit.
Es war dann endlich so weit, wir konnten zum ersten Mal “unsere
Babys“ in der Hand halten. Diese durften wir dann für ein ganzes
Wochenende, mit unserem “Partner für ein Wochenende“ mit nach hause
nehmen. Das besondere daran war eigentlich das sie wie richtige
Babys schreien konnten, was leider auch in der Nacht häufig
passierte. Dazu konnten sie auch Genickbrüche bekommen, was auch
nicht besonders schön ist, man musste sie wiegen oder ihnen sanft
auf den Rücken klopfen, sodass sie nach dem Stillen ihr Bäuerchen
machen konnten. Man konnte die Babys auch nicht irgendwo in den
Keller sperren ohne dass es jemand bemerkte, denn all die Dinge, die
nicht erledigt wurden oder wo man mit seinem Kind grob umgegangen
ist, wurde auf dem Computer im Baby angezeigt und später
ausgewertet. In manchen Dingen machte man es sich auch einfacher
indem man zum Beispiel die Flasche von Baby einfach auf den Mund
legte und es so nicht die ganze Zeit selbst machen musste.
Das
Projekt Babybedenkzeit ist im Grunde genommen eine gute Sache, um
Jugendliche, die schon beispielsweise mit 15 einen Kindeswunsch
haben , davon abzubringen, da man nachts jede Stunde wieder
aufstehen muss und das, wenn es auch nur drei Tage waren, sehr hart
war. Die Babys haben einen den Alltag eines Säuglings schon sehr
nahe gebracht, aber in ein paar Dingen war schon ein nicht geringer
Unterschied festzustellen
Zum
Beispiel waren sie von außen nur wie Puppen und haben nicht gelacht
oder nach dem Finger gegriffen, es fehlten meiner Meinung nach
einfach die Emotionen, die einer richtigen Mutter so das Feedback
geben, warum sie all ihre Kraft sammeln und sich die ganze Mühe
machen.
Ich
denke dieses Projekt war einen gute Sache um einmal für ein
Wochenende die Rolle der “Mutter“ zu übernehmen und zu wissen, dass
es gut ist, noch nicht so früh Mutter zu sein. Ich würde es anderen
Klassen und Schulen nur empfehlen, denn dadurch würden sich viele
Jugendliche noch einmal überlegen, ob sie wirklich schon Mutter
werden wollen.
Anna
Dierks
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