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Was haben wir
am 20. März 2009 gemacht?
An dem Tag war die Einweihung
der Geschichts- und Erinnerungstafeln der Opfer der beiden Weltkriege.
Nach der langen Recherche mit unseren Lehrern und mit Hilfe des Bassumer
Stadtarchivs war es endlich so weit, die Tafeln der Kriegsgefangenen,
Displaced Persons und der Zwangsarbeiter/- innen dem Landrat,
Bürgermeister und den eingeladenen Gästen mit eigenen Worten
vorzustellen. Danach haben wir Schüler Rosen neben die Gräber gelegt, um
der Toten zu gedenken. Zum Schluss wurde unsere Gruppe mit den Lehrern
zum Kaffee eingeladen.
(Slava Lyulin, 10a)
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Angefangen hat es für einige
von uns vor über 1 ½ Jahren,
und wir waren uns von Anfang an im Klaren,
dass dies keine einfache Aufgabe ist,
mit einer zeitlich gesetzten Frist.
Nach einem Jahr sollte die
Tafel fertig sein,
doch die Arbeitsergebnisse waren noch zu klein.
Und so wurde ein zweites Jahr hinzugefügt,
die Hoffnung der Lehrer kurz getrübt,
denn von 18 blieben 5 im Kurs erhalten,
und mit 3 Neuen der Kurs beibehalten.
Und mit
dem neuen 8 Schüler - 2 Lehrer Gespann
fing die Arbeit dann erst so richtig an.
Ein
Paar von uns fuhren nach Bad Arolsen ins Archiv
und stöberten in den Akten, sehr tief.
Mit Ergebnissen kamen wir wieder,
das erfreute unsere Gruppenmitglieder. |
Texte
wurden verfasst und umgeschrieben,
dafür sind wir dann auch mal länger geblieben.
Alles
in allem eine sehr schöne Zeit,
die uns an unseren Erfahrungen bereichert hat sehr weit.
Viel haben wir gelernt und erfahren,
was wir ein Leben lang werden bewahren.
Gefühle
waren jedes Mal ein treuer Begleiter,
mal traurig und mal heiter.
Außerdem schlossen wir Bekanntschaft
mit Informationen von traurig bis hin zu grauenhaft.
Und nun, nach 1 ½ Jahren ist die Tafel fertig gestellt,
und es gibt nichts mehr, dass uns noch aufhält,
denn diese Zeit verbindet uns alle ein Stück,
und drehen wollen wir die Zeit nicht zurück,
denn dieser Kurs hat uns gelehrt,
dass sich die Erinnerung allzeit bewährt.
Tomke Dieckmann 10a
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Tafel 2: Kriegsgefangene 1. WK (1914 -
1918) und 2. WK (1939 - 1945)
„Das ewige Gedenken euch Genossen von den russischen
Kriegsgefangenen“ |
Auf diesem Gräberfeld ruhen
12 Kriegsgefangene der beiden
Weltkriege. Fünf von ihnen waren russische
Soldaten, die
1917 und 1918 in Bassum verstarben.
Aber man weiß nur
wenig über das Schicksal dieser Männer.
Möglicherweise waren sie an der
europaweit grassierenden
“Spanischen Grippe” erkrankt, dass zu
zahlreichen Todesfällen
im Raum Bassum nach sich zog. Auch zwei
belgische
Kriegsgefangene, deren Beisetzung im November 1918 erfolgte,
könnten von der Infektionskrankheit erfasst worden sein.
Das Grab eines serbischen Soldaten, der nur 2 Monate
nach der
Kapitulation der jugoslawischen Armee starb,
erinnert an die Ruhestätten
der fünf Kriegsgefangenen des
2. Weltkrieges aus Serbien, Belgien und
Frankreich.Slava Lyulin, 10a |