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 Inhaltsangabe zu literarischen Texten

-Drei Beipiele aus dem Deutschunterricht der Klasse 8b (Frau Harbecke)-

Textgrundlage:
Federica de Cesco, Spaghetti für zwei; in: Praxis Sprache 8
Westermann Schulbuchverlag, Braunschweig 1996,S.47 ff

Beipiel 1

In dieser Kurzgeschichte „Spaghetti für zwei", geschrieben von Federica de Cesco, geht es um einen vierzehnjährigen Jungen namens Heinz, der nach der Schule immer in einem Schnellrestaurant zu Mittag isst.

Als Heinz an diesem Tag mal wieder das Schnellrestaurant gegenüber der Schule besucht, weiß er nicht, dass der Tag ein peinliches Ende nehmen wird. An diesem Tag will Heinz nicht so viel Geld ausgeben und bestellt sich eine Gemüsesuppe. Als er sich dann an einen freien Tisch setzt, fällt ihm ein, dass er den Löffel für die Suppe vergessen hat, steht auf und holt sich einen. Auf dem Weg zurück zum Tisch bemerkt Heinz, dass ein Schwarzer an seinem Tisch sitzt und seine Gemüsesuppe verzehrt. Heinz will dem Schwarzen laut seine Meinung verkünden, hält sich dann aber doch zurück und setzt sich ihm gegenüber. Dieser guckt nur hoch und isst anschließend weiter. Erbost greift Heinz nach dem Löffel und fängt an, mit von der Suppe zu essen. Als diese dann alle ist, steht der Schwarze auf, bestellt sich Spaghetti und kehrt mit einem vollen Teller und zwei Gabeln zum Tisch zurück Auffordernd stellt der Schwarze den Teller in die Mitte des Tisches, so dass Heinz mitessen kann, was er dann auch tut. Als sich dann beide satt in die Stühle sacken lassen, überlegt Heinz kurz, ob er sich bedanken soll, was er aber nicht tut, weil der Schwarze ja schließlich auch die Hälfte seiner Suppe gegessen hat. Dann schaut Heinz mit einem kleinen Schock auf den leeren Nachbartisch und blickt auf einen Teller kalter Gemüsesuppe.

So sieht man, dass man, wenn man voreilig handelt, viele peinliche Fehler machen kann. Mir persönlich gefällt diese Kurzgeschichte von Federica de Cesco gut. Sie ist gut zu lesen und mit Witz und Humor geschrieben. ( Juliane)

 

Beispiel 2

„Spaghetti für zwei" ist eine Kurzgeschichte von Federica de Cesco und behandelt das Denken vieler Menschen, dass Ausländer meist arm und egoistisch sind.

Es beginnt damit, dass Heinz, ein vierzehnjähriger Schüler, beschließt in einem Restaurant zu essen. Als er sein Essen bestellt und auf den Tisch gestellt hat, bemerkt Heinz, dass er sein Besteck noch holen muss. Nachdem Heinz seinen Löffel abgeholt hat, kann er seinen Augen nicht trauen, denn da sitzt ein schwarzer Junge an seinem Tisch und isst seine Suppe. Aber Heinz will ihn nicht ansprechen, sondern sich nur demonstrativ daneben setzen und mit ihm die Suppe teilen. Er überlegt, warum der Junge wohl sein Mittagessen verspeist. Heinz glaubt, dass er vielleicht arm oder obdachlos ist. Nach wenigen Minuten ist der Teller leer, doch Heinz hat immer noch Hunger. Da steht der schwarze Junge auf und holt sich noch einen Teller Spaghetti mit zwei Gabeln. Heinz ist verunsichert, beschließt aber aus Gleichheit und Gerechtigkeit, von den Spaghetti zu essen. Doch gut ist ihm dabei nicht, denn je mehr er isst, desto nervöser wird er. Nachdem auch dieser Teller leer ist, läuft es Heinz eiskalt den Rücken herunter, denn er bemerkt, dass auf dem Tisch neben ihm eine kalte Suppe steht.

Damit wird klar, dass das Fehldenken der Menschen über Ausländer leicht zu Problemen führen kann. Ich selber würde die Kurzgeschichte weiterempfehlen, weil sie gut zu lesen und sehr problemorientiert ist. (Mirco)

 

Beispiel 3

Die Geschichte „Spaghetti für zwei" wurde von Federica de Cesco geschrieben. In ihr geht es um einen 14-jährigen Jungen namens Heinz, der mittags nach der Schule immer in ein nahegelegenes Selbstbedienungsrestaurant geht.

An diesem Tag bestellt sich Heinz eine italienische Gemüsesuppe und setzt sich an einen freien Tisch. Doch dann holt er sich noch einen Löffel, denn den hat er vergessen. Als Heinz zurückkehrt, sieht er einen ca. 16-18 jährigen Schwarzen an seinem Platz seine Suppe löffeln. Nach kurzem Überlegen setzt sich Heinz schließlich dazu, obwohl er fassungslos und entsetzt ist, und sie teilen sich stumm die Suppe. Heinz ist ein wenig verunsichert, da er nicht weiß, wie er reagieren soll. Plötzlich steht der Afrikaner auf und stellt sich zum Bestellen wieder an. Er kommt mit einem Teller Spaghetti und zwei Gabeln zurück. Den Teller stellt er in die Mitte des Tisches und fordert Heinz somit stumm zum Essen auf. Heinz nimmt an und denkt nun, dass es eine Entschädigung wegen der Gemüsesuppe sei. Wieder stumm, teilen sie sich die Spaghetti. Noch immer weiß Heinz nicht, was er sagen soll, und ist verwirrt. Doch dann bemerkt er die auf dem freien Nebentisch stehende Gemüsesuppe und begreift, dass er scheinbar am falschen Tisch sitzt.

Diese Geschichte hat mir gefallen, weil sie lustig darstellt, wie man sich täuschen kann und anschließend selber getäuscht wird. Die Autorin drückt damit aus, wie schnell man falsch reagieren kann. Der Leser soll somit zum Nachdenken kommen, dass man sich auch leicht mal irrt. (Sabrina)